Europäische Union macht Open Access zur Norm

Es hatte sich schon herumgesprochen, kürzlich berichtet nun auch die Times of Higher Education (THE) darüber: Im neuen EU-Programm, genannt Horizon 2020, sollen Forschungsgelder in Höhe von 80 Milliarden Euro ausgeschüttet werden. Alle Textpublikationen, die aus Forschungsprojekten innerhalb Horizon 2020 hervorgehen, müssen verpflichtend Open Access verfügbar gemacht werden. Die offizielle Policy soll noch vor Sommer bekanntgegeben werden. Mehr dazu in Elizabeth Gibenys THE-Artikel Muscle from Brussels as open access gets an €80bn boost, der auch erwähnt, dass Elsevier die Pläne der EU nicht kommentieren will und dass diskutiert wird, ob Publikationsgebühren in Open Access Journalen auch nach Projektende vom Förderer getragen werden.

Graduate sociologist, information scientist (PhD degree), working for the Saarland University and State Library (Germany), owner of the consulting agency scinoptica, journalist. ORCID: 0000-0002-3500-3119

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